Die Arbeit gemeinsam zu erledigen ist das Beste, was es gibt!

Die Arbeit gemeinsam zu erledigen ist das Beste, was es gibt!

Freitag Vormittag 12. April: Wir treffen Victor in einem Trucker-Café in Rotterdam. Er hat gerade einen Auftrag bezüglich des Transports von Mantelteilen mit SPMTs (Self Propelled Modular Transporters) im Waalhaven abgeschlossen. Es lief wie so oft anders als geplant, aber genau dies spricht ihn bei seiner Arbeit an. Ein Porträt von Victor Wierda, Meister Modular-Trailer-Operator bei Wagenborg Nedlift.

Wie bist du bei Wagenborg gelandet?

"Über das STC (College für Schifffahrt und Transport) in Rotterdam konnte ich 2006 als Fahrer-Lehrling bei Wagenborg Nedlift beginnen. Im September 2007 wurde ich offiziell als Spezialtransport-Fahrer eingestellt. Der ultraschwere Transport erschien mir großartig und ich durfte die Ausbildung zum Trailer-Operator für konventionelle Anhänger und SPMT bei Wagenborg Nedlift absolvieren."

 

"Nach der Ausbildung war ich als zweiter Mann mit den erfahrenen Betreibern an verschiedenen Projekten beteiligt, um praktische Erfahrungen zu sammeln und die Tricks des Berufs zu erlernen. So stieg ich zum 1. Operator auf und wurde vor kurzem der Meister Modular-Trailer-Operator. Bei Wagenborg Nedlift habe ich alle Möglichkeiten erhalten, weiter zu lernen und zu wachsen."

 

Wie sieht Ihr Arbeitstag aus?

"Kein Tag ist wie der andere! Letzte Woche hatten wir ein Heimspiel mit einigen Aufträgen in der Region Rotterdam. Derzeit wird an der Errichtung einer neuen nachhaltigen Kläranlage in Maasvlakte gearbeitet. Hierfür wurden zwei große Kesselteile geliefert, die wir per SPMT von der Umschlagstelle auf die neue Baustelle transportiert haben. Bei diesem Projekt habe ich auch verschiedene andere Aufgaben übernommen, weshalb war ich einige Tage von früh bis spät vor Ort war."

 

"Danach transportierten wir Mantelteile auf einem Hof hier in Rotterdam. Ausnahmsweise konnte ich diese Woche zu Hause (in Hellevoetsluis) schlafen. Das passiert nicht oft, weil Wagenborg Nedlift international tätig ist und wir deshalb oft weit von zu Hause entfernt sind."

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit am besten?

"Operative Arbeiten „im Außendienst“, im Team und in Zusammenarbeit mit dem Kunden. Die Aufgabe gemeinsam zu erledigen, ist das Beste! Die Praxis sieht manchmal anders aus als auf dem Reißbrett geplant, ich bin gerne einfallsreich und löse die praktischen Herausforderungen, damit die Arbeit sicher und effizient erledigt wird."

Sie haben am Projekt Podiumbrücke Bocholt teilgenommen, welche Rolle haben Sie dabei gespielt?

"Das Projekt Podiumbrücke Bocholt war ein Projekt, bei dem Kräne und SPMTs bei der Installation der Brücke zusammenarbeiteten (siehe Rahmen). Wir konnten effizienter arbeiten als bisher angenommen: Die Fahrplatten wurden daraufhin anders positioniert und die Anhänger erhielten eine etwas andere Position unter der Brücke. Wir haben diese Idee mit unseren Ingenieuren besprochen und nach deren Überprüfung war es in der Tat möglich. Die Linien bei Wagenborg Nedlift sind kurz und es ist schön zu sehen, dass unsere Ideen berücksichtigt werden, um ein gutes Ergebnis für den Kunden zu erzielen!"

Was waren die Herausforderungen dieses Projekts und wie haben Sie sie (zusammen mit Ihren Kollegen) gelöst?

"Neben dem Zusammenspiel mit den Kränen war hier vor allem die unebene Oberfläche eine Herausforderung. Dies erschwert das Manövrieren der SPMTs. Deshalb haben wir die Lenkung der Anhänger ein wenig verändert, um mehr Kontrolle über die Räder zu bekommen. Als Trailer-Operatoren beraten wir uns mit dem Projektleiter, aber mit unserer Erfahrung und unserem Wissen bzgl. der Trailer entscheiden wir selbst, wie wir etwas durchführen."

 

"Diese Verantwortung und Kreativität in Bezug auf die Lösungen macht Spaß und gestaltet die Arbeit anspruchsvoll. Jede Aufgabe ist anders, einmal gibt es wenig Spielraum zum Manövrieren, manchmal nur 5 cm! Ein anderes Mal gibt es eine unebene Oberfläche, eine schwierige Route oder eine Kombination mit Kränen."

Was tun Sie, wenn Sie zu Hause sind und was sind Ihre Hobbys?

"Mein großes Hobby ist ein altes amerikanisches Auto, ein Chrysler 300 von 1967. In den Niederlanden gibt es nur wenige davon. Ich werde ihn vollständig restaurieren. Das Fahren damit ist noch nicht möglich, da die Verdrahtung im Armaturenbrett durcheinander geraten ist, was mich noch vor eine Herausforderung stellt. Ich hoffe, den Chrysler ab und zu wieder auf einer Automesse präsentieren zu können!"

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